WMS-Dienste mit "Kinderkrankheiten"

Mittlerweile stehen viele WMS-Dienste von den verschiedensten Anbietern zur Verfügung. Hier reicht die Palette der Dienste von der ALK über viele verschiedene topografische Karten bis hin zu Orthophotos und Schutzgebiete.

Dies erleichtert in vieler Hinsicht die Arbeit. Es kann nicht nur in den blattschnittfreien Karten mit Hilfe eines Viewers hin und her navigiert werden. Es kann auch ein ganz bestimmter Kartenausschnitt angefragt und in ein anderes Programm eingebunden werden.

Allerdings können bei den WMS-Diensten noch "Kinderkrankheiten" auftauchen. Beispielsweise kann ein Dienst mit einer regelmäßigen Anfrage nicht umgehen und bekommt mit der dadurch entehenden "Last" Probleme. Können allerdings Anfragen alle 5 Sekunden als viel definiert werden?

Einige Dienste befinden sich noch in der Testphase, andere Dienste laufen schon in einem produktiven Betrieb. Jetzt stellt sich die Frage, ob alle Anbieter Ihre Dienste so ausgelegt haben, auch einen hohen Zugriff bewerkstelligen zu können. Es ist auch schon vorgekommen, das Anbieter die Gesamtanzahl der anzufragenden Pixel begrenzen, damit es nicht so lange dauert bis ein Kartenbild zurück kommt. Dies ist wiederum nicht sehr benutzerfreundlich. Fragt der Viewer zu viele Pixel an, bekommt man dann nur ein weißes Bild zurück. Hier sollte sich auf jedenfall jeder WMS-Dienste Anbieter überlegen, welche Hardware im Hintergrund sinnvoll ist und welche nicht.

Allerdings ist genau dies die Zukunft - Einbinden der WMS-Dienste in die verschiedensten Viewer für die tägliche Arbeit, nicht nur für Katasterämter, sondern auch beispielsweise für Energieversorger oder auch die Planung.

Können die WMS-Dienste schnell geladen werden, steigen auch die Zugriffszahlen. Die Nutzung der WMS-Dienste ist in vielen Bereichen die Zukunft. Dafür sollten die Anbieter der WMS-Dienste vorbereitet sein. Hier sehe ich aber noch Handlungsbedarf.

Wir sind jedenfalls sehr gespannt was sich in den nächsten Jahren in diesen Bereich noch so alles entwickelt.