Planungsportal der Metropolregion Hamburg

Bei heterogenen Verwaltungsgebieten, wie die Metropolregion Hamburg (MRH) bieten sich standardisierte Verfahren an. Die Region erstreckt sich mit ihren 28.500 km2  über 4 Bundesländer und ist die Heimat von 1,8 Mio. Einwohner in 3 kreisfreien Städten und 17 Kreisen. Viele dieser Kreise und Gemeinden schätzen neue technische Lösungen zur Unterstützung der vorhandenen IT-Infrastruktur und der lokalen personellen Ressourcen. Das Planungsportal ist Teil einer solchen Lösung.

grit unterstützt die Metropolregion Hamburg bei der Einführung des Planungsportals XPlanung MRH. Es wird zur Präsentation und Bereitstellung der Flächennutzungspläne nach dem XPlanung-Standard unter Einbeziehung von deegree Enterprise Edition (dEE) und Masterportal genutzt.

Alle Daten werden in der Cloud gespeichert und können so von einzelnen Ämtern eingesehen und mit entsprechender Berechtigung auch bearbeitet werden. Eigene Server sind nicht erforderlich.

XPlanung: Ein Standard vereinfacht Arbeitsprozesse

XPlanung ist ein Standard für den Austausch von digitalen Bebauungsplänen und sorgt dafür, dass Daten im Bau- und Planungsbereich zentral verfügbar sind. Das einheitliche Datenmodell vereinfacht die Arbeitsprozesse bei Berichtspflichten und Datenaustausch und stellt die Datenqualität sicher. Automatisch wird auch die Nachnutzung der Daten für Informations- und Planungszwecke durch Bürger und Wirtschaft sichergestellt.

Das Projekt “Planungsportal der Metropolregion Hamburg” entspricht genau der grit-Ausrichtung im Sinne von standardisierten Lösungen, kombiniert mit Open Source Komponenten. Und natürlich kennen wir uns auch mit den passenden neuen Technologien aus, die in diesem Projekt besonders effizient eingesetzt werden können. 

Container- und Docker-Technologie: Gut verpackt ist schneller unterwegs

Bei großen Datenmengen und komplexer IT-Umgebung verringert die Container-Technologie den Betriebsaufwand und hilft dabei, zügig zu einer fertigen Lösung zu kommen. Großer Vorteil: Die Container werden zu Beginn von Spezialisten eingerichtet, in der Folge erfordert deren Bedienung aber nur noch in geringem Maße Expertenwissen.

Mithilfe der Container Technologie werden Anwendungen, Module und Apps vom System getrennt und in sog. Container verpackt und transportiert. Sie können in dieser Form schneller systemübergreifend verarbeitet werden, was den Betriebsaufwand erheblich verringert. Die Verwaltung der Container übernimmt die Docker-Swarm-Technologie. Deren hauptsächliche Aufgabe ist die Steuerung und  die Verteilung von Containern mit verschiedenen Services an verschiedene Hosts. Updates von neuen Softwareversionen werden durch den Einsatz von Container-Technologie ebenfalls deutlich beschleunigt.