Homogenisierung beim regionalen Versorger energis

Neue Betriebsmittel-Koordinaten auf Basis von Laserscan-Daten

Der saarländische Strom- und Gasanbieter energis ließ seine Straßenbeleuchtung anhand von Befahrungen mit 360°-Panoramabildern und parallelem Laserscanning neu verorten. In der Folge sollten die entsprechenden Betriebsmittel im GIS an die genaueren Koordinaten aus der Befahrung angepasst werden. energis entschied sich für die Durchführung einer Homogenisierung mit der grit-Software HOMAGE.

 HOMAGE ist seit vielen Jahren erfolgreich im Einsatz, vereinheitlicht unterschiedliches Kartenmaterial und ermöglicht die Herstellung von Raumbezügen.

In den meisten Anwendungsfällen wird HOMAGE eingesetzt, um sowohl kommunale Fachdaten an die aktuellen Katasterkarten anzupassen als auch die Katasterkarten selbst zu aktualisieren. Bei energis war die Ausgangslage jedoch eine andere.

Beim Vergleich des Datenbestandes mit den Befahrungsergebnissen der Firma Cyclomedia zeigte sich Handlungsbedarf. Durch eine Anpassung der Lagekoordinaten der Betriebsmittel, wie Mastleuchten, Seilleuchten, Tragmasten und Dachständer, inklusive der dazugehörigen Leitungsabschnitte, sollte eine spürbare Verbesserung der Datenqualität und Zuverlässigkeit der Darstellung in den Bestandsplänen erzielt werden. Eine durchgängig interaktive Verschiebung im GIS schied aufgrund des langwierigen und aufwändigen Prozesses und der damit verbundenen hohen Kosten aus. Daher suchte man nach einer automatisierten Lösung, die innerhalb definierter Grenzen und nach genauen Vorgaben die Anpassung durchführen sollte.

Im Auftrag von energis führte grit die Einarbeitung der neuen Befahrungskoordinaten in die vorliegenden Betriebsmittelpläne mit OpenHOMAGE durch.

Markus Lermen, Leiter Netzdokumentation bei energis-Netzgesellschaft mbH:

Bei der Überlagerung der Befahrungsergebnisse mit unseren Bestandsdaten im GIS ergaben sich mehr oder weniger offensichtliche Lagedifferenzen. Unser Ziel war es, im Hinblick auf eine Verbesserung der Datenqualität die genauen und aktuellen Informationen zu nutzen – jedoch zu vertretbaren Kosten. Der Einsatz von OpenHOMAGE sparte uns viel Zeit, da die manuelle Verschiebung von Leitungs- oder Betriebsmitteln beinahe gänzlich entfiel.

Nach einem Pilotprojekt, in dem unter den genannten Voraussetzungen die Daten von zunächst fünf betroffenen Kommunen mit gutem Ergebnis bearbeitet wurden, homogenisierte grit die Daten von weiteren 36 Kommunen im Versorgungsgebiet der energis.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Dr. Brit Schnegelsberg
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